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Sonntag, 21. Juli 2019
Ausgabe 6544 | Nr. 202 | 18. Jahrgang

Tauschen Sie sich mit anderen Bauingenieuren über ihr Gehalt aus. Berufseinsteiger: Welches Einstiegsgehalt? Jungingenieure: Wie die Gehaltsverhandlung führen? Berufserfahrene / Professionals: Wann die nächste Gehaltserhöhung? Senior: Welche Tarif-Gruppe? Finden Sie in den Kommentaren die Gehaltsangaben von Kollegen über Einkommen, Verdienst und Arbeitszeiten. Oder schreiben Sie selbst zum Thema Gehälter.

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Mein Gehalt als Bauingenieur angemessen? » Seite 4

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MasterIng | 16. Januar 2019 - 12:04 2019-01-16

Was kann man als frischer Master-Absolvent einer TU gehaltsmäßig in einem kleineren Ingenieurbüro als Tragwerksplaner bzw. in der Bauleitung in einem größeren Unternehmen (bis zu 2000 Mann) erwarten (in Niedersachsen)?

Macht es Sinn nebenbei noch ein Maschinenbaustudium zu absolvieren, um, falls es in der Zukunft mit der Bauwirtschaft wieder bergab gehen sollte, bezüglich eines Branchenwechsels besser aufgestellt zu sein?

Jens | 09. Januar 2019 - 11:03 2019-01-09

Ich verfolge diesen Beitrag schon seit Jahren und möchte mit meinem Berufseinstieg selber meinen Senf dazugeben: M/34, Berufsausbildung, "normaler" Angestelter (nicht Baugewerbe), dann Fachhochschulreife mit anschließendem Studium Bauingenieurwesen (Bachelor). Berufserfahrung nur als "Werkstudent" (seit zwei Jahren) und Semesterpraktikum im selben Unternehmen.

Projektleitung (LP 5-9), Mittelständler, ca: 100 Mitarbeiter, 48:000 € Brutto Grundgehalt p.a., jährliche prozentuale Gewinnbeteiligung gemessen an eigenen Projekten (ca. 6-15 Projekte je nach Volumen), Firmanwagen (1 %-Regelung, Mittelklasse, keine Einschränkungen bei privater Nutzung), zu 85-90 % im Büro tätig bei 40 h Gleitzeit (6-20Uhr) + wenigen, saisonabhängigen unbezahlten Überstunden und 27 Tagen Urlaub. Unbefristet.

Ich wohne in Sachsen-Anhalt. Das Grundgehalt ist nicht das Schlechteste, allerdings sicher auch nicht das Beste. Ich würde behaupten, dass ich mich im guten Mittelfeld befinde. Viele Kommilitonen bekommen weniger, einige wenige aber mehr.

Das Gehalt ist mir sicher nicht unwichtig, mit ins Gewicht fallen mir aber vor allem die freie Zeiteinteilung, das sehr kollegiale Umfeld sowie die unbegrenzte private Nutzung des Firmenwagens. Und Spaß macht mir die Arbeit obendrein auch noch.

MasterStatik | 04. Januar 2019 - 22:41 2019-01-04

Ich bin 24, habe einen Master (TH/FH) im Konstruktiven Ingenieurbau und keinerlei Berufserfahrung.

Ich werde im Februar als Tragwerksplaner in einem Ingenieurbüro (100 MA) anfangen. Mein Gehalt wurde auf 41.000 € angesetzt, verteilt auf 13 Monatsgehälter. Zusätzlich habe ich 28 Tage Urlaub, Gewinnbeteiligung und einen monatlichen Fahrtkostenzuschuss. Nach der Probezeit/Einarbeitungszeit soll/kann das Gehalt neu verhandelt werden.

Wenn ich mir hier diverse Kommentare durchlese, habe ich das Gefühl, mich teilweise unter Wert verkauft zu haben. Was meint ihr dazu? Anmerkungen sind gerne gelesen.
Eventuell kann mir ja schon jemand Tipps geben, welchen Wert ich bei der "richtigen" Verhandlung (in ca. 6 Monaten) anpeilen kann, ohne mich lächerlich zu machen.

AL | 23. Dezember 2018 - 09:00 2018-12-23

Gleich wer wieviel verdient, es kommt auf das Verhältnis an: Was muss geleistet werden und was bekomme ich dafür. Für null Leistung sind auch mtl. brutto 1.000 Euro Gehalt viel zu viel. Daher nicht posaunern, sondern sich selbst darüber im Klaren sein was muss ich verantworten, wie viel meiner Lebenszeit opfere ich und wie viel Stress und Arbeit nehme ich mit nach Hause? Es ist keinem geholfen mit 35 Jahren Magengeschwüre zu haben, aber dafür top Bezahlung. Auf das individuelle Verhältnis kommt es an.

Ein letzter Tipp, den Mut haben auch einmal den Job zu wechseln. Wer 10 Jahre immer noch im Erstbetrieb ist und als Akademiker um und bei 50.000 Euro Jahresgehalt liegt, sollte sich hinterfragen ob nicht ein Tapetenwechsel angebracht ist. Wenn nicht, dann die Scheuklappen nachjustieren und den Karren für andere brav und fleißig weiterziehen.

SR | 20. Dezember 2018 - 12:34 2018-12-20

Meine Verdienstsituation: Bachelor, 31 Jahre, 5 Jahre Berufserfahrung, Öffentlicher Dienst, Ver- und Entsorgung, 4.000 € Gehalt brutto zzgl. jährliche tarifliche Erhöhungen und Leistungsentgelt sowie nach den Jahren die üblichen Steigerungen in der Entgeltgruppe sowie mögliche Höhergruppierung, 39 h Woche, Überstunden werden abgefeiert.

BauIng | 10. Dezember 2018 - 18:09 2018-12-10

Hier auch mal meine Daten: 26 Jahre alt, Master (FH). Seit knapp 6 Monaten bei einem Konzern, Einstieg nach Tarif A7 (ca. 60.000 Brutto), da zuvor im selben Unternehmen als Werkstudent tätig (knapp 18 Monate). Viele meiner Freunde aus der Uni verdienen deutlich weniger, da Sie bei kleinen Unternhemen angefangen haben. Also würde ich behaupten, dass die Größe eines Unternehmens, dein Einstieggehalt definiert. Gruß aus Hamburg

Bachelor Bauingenieur | 19. November 2018 - 16:56 2018-11-19

Zu mir: Bachelor, Bauleitung auf Auftraggeberseite (Automobilindustrie) unbefristet 35 h -> befristet 40 h/Woche -> jede Überstunde kann abgefeiert werden. 1,5 Jahre im Job, davon 6 Monate in Amerika gearbeitet. 5600 €/Monat Gehalt Brutto + Urlaubsgeld/Weihnachtsgeld + Gewinnbeteiligung (lag im letzten Jahr bei 5.700 €). Also unterm Strich kann ich die Auftraggeberseite in der Automobilindustrie empfehlen (IG Metall sorgt für gute Bedingungen).

NeinKarl | 10. November 2018 - 06:26 2018-11-10

Kurz zu mir: Frisch aus der Uni mit einem Master und Einstieg als Tragwerksplaner mit 48.000 EUR Gehalt jährlich (neben der Uni 3 Jahre als Werkstudent gearbeitet).

SchotterSchwelleSchiene | 30. Oktober 2018 - 21:43 2018-10-30

Da ich hier bisher nur gelesen habe mal mein Beitrag: Diplom (FH), Mitte 30, Bauleitung im Bahnbereich, derzeit (seit 2 Jahren) Gleisbau in mittelständischem Unternehmen in Baden-Württemberg. Ich bekomme 70.000 € Gehalt bei 30 Tagen Urlaub, 40-50 h in der Woche (selten mal bis 60 h), PKW.

Projektleiter | 28. Oktober 2018 - 23:38 2018-10-28

Dipl.-Ing. (FH) und 10 Jahre Berufserfahrung, Projektleitung bei einem Global Player, Gehaltsgruppe A X mit 6484 € Gehalt, Weihnachts- u. Urlaubsgeld nach Tarif, überschaubare, einmalige Präme pro Jahr, Firmenfahrzeug VW Golf o.ä., 50 Stunden Woche, unterm Strich also und mit dem Sachbezug fürs Auto etwa 93.000 € brutto.

Alias-o-V | 25. Oktober 2018 - 09:58 2018-10-25

Ich lese hier seit einiger Zeit mit und möchte meine Daten auch mal in den Raum werfen. Mich hat das Thema Einstiegsgehalt immer sehr aufgewühlt - nach dem Motto: hoffentlich ist es genug und hoffentlich bekomme ich überhaupt eine Festanstellung.

Nach meiner Erfahrung laufen euch die Firmen heute die Türen ein. Man bekommt sehr viele Angebote die das blaue vom Himmel versprechen, teilweise von Konkurrenzfirmen meines jetzigen Arbeitgebers (noch Werkstudent). Lasst euch davon nicht beeindrucken und sucht das für euch am besten passende Unternehmen aus. Ihr sitzt sozusagen am längeren Hebel. Nutzt das ohne dabei eine Überheblichkeit an den Tag zu legen!

Meine Daten:
Zurzeit noch Studium M.Eng. im vorletzten Semester, Arbeitserfahrung durch durchgehende Beschäftigung bei diversen großen und kleinen Firmen als Werkstudent seit zwei Jahren, hier habe ich teilweise auch eigene Bauleitungen etc. übernommen, jetzt noch im Studium Festvertrag als Bauleiter ab Mitte nächsten Jahres, 4400,- Gehalt brutto + Firmenfahrzeug (Golfklasse), 30 Tage Urlaub, relativ kleine Firma mit unter 30 Angestellten.

MM | 22. Oktober 2018 - 16:27 2018-10-22

32 Jahre / 5 Jahre Berufserfahrung (TU-Master) / Ingenieurbüro mit deutschlandweit 500 MA im Bereich Verkehrsanlagenplanung, Schwerpunkt Bahn (Niedersachsen) / 40 h und keine Stunde mehr bei 54.000 € Gehalt im Jahr.

Chris | 11. Oktober 2018 - 17:54 2018-10-11

Ich werfe dann auch einfach mal meine Daten in den Raum: Abschluss Dipl.-Ing. 2007 an der TU-Braunschweig (Büro für Tragwerksplanung mit ca. 50 Mitarbeitern)

Gehalt 4510,- brutto bei 13,5 Gehältern, macht 60.885,- EUR Jahresgehalt
28 Tage Urlaub, jährliche Überstunden < 50 Stunden.

Ich denke das geht soweit in Ordnung, zumal es bisher jedes Jahr eine automatische Gehaltsanpassung von 3 % gab ohne beim Chef betteln gehen zu müssen.

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